Lektüre

Hier finden Sie Texte, welche durch das SMS publiziert wurden oder deren Aussage das SMS unterstützt. 
____________ 
____________ 
 „Welche Lobby braucht der Jazz?“

Urs Schnell: Geschäftsführer des Schweizer Musik Syndikat (SMS)
Referat 11.5.2006 anlässlich Jazzgespräche Schaffhausen, => download als pdf.

____________ 
 Les figures complexes de l’intermittence et de l’intégration

Formation et emploi dans les professions artistiques du spectacle
Von Jean-Yves Pidoux, Donatella Morigi, Olivier Moeschler
Die hier vorgestellte Untersuchung geht von der Hypothese aus, dass die berufliche
Situation von Musikern und Schauspielern neue Strukturen des Arbeitsmarkts
beispielhaft aufzeigt.
Herausgeber
Leitungsgruppe des NFP 43 in Zusammenarbeit mit dem Forum Bildung und Beschäftigung und der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF)
In französischer Sprache, mit einer deutschen Zusammenfassung.
=> Als pdf herunterladen 
____________ 
| Jazz in der Schweiz: Geschichte und Geschichten

Von Bruno Spoerri (Herausgeber)
In unseren Nachbarländern ist die Geschichte des einheimischen Jazz weitgehend aufgearbeitet. In der Schweiz bestehen zwar einige wertvolle Materialsammlungen, ein zusammenfassendes Werk zum Thema fehlte bisher. Wichtige Vorarbeiten wurden geleistet durch die Jazzausstellungen von 1976 und 1993 sowie durch einige Publikationen über Einzelaspekte und einzelne Zeiträume. Seit 1973 ist keine Diskografie des Schweizer Jazz mehr nachgeführt worden, und die Forschung über die frühen Formen des Schweizer Jazz beschränkt sich auf eine Broschüre.
Jazz entsteht nicht im luftleeren Raum. Wie jede andere künstlerische Tätigkeit ist er eingebettet in die Mentalitätsgeschichte seiner Zeit. Zudem wurde der Begriff «Jazz» im Laufe der Zeit immer wieder anders interpretiert. Dies ist zu berücksichtigen, wenn man über die Entwicklung in einem Land schreibt, das in der Jazzgeschichte eine periphere Rolle einnimmt, aber dennoch einige Persönlichkeiten hervorgebracht hat, die international Bedeutung gewonnen haben.
Entstanden ist ein Buch, das die Geschichte des Schweizer Jazz von 1920 bis heute beschreibt. Es ist leicht zu lesen, manchmal amüsant, und es versucht, anhand von persönlichen Erinnerungen den «Groove» des Jazz zu vermitteln, aber auch das geistige Umfeld zu berücksichtigen.
Dem Buch beigefügt ist eine CD-ROM, die einerseits eine von Arild Widerøe erarbeitete Diskografie des Schweizer Jazz seit seinen Anfängen, andererseits Biografien von mehreren hundert Jazzmusikern und Jazzmusikerinnen der Geschichte und Gegenwart in der Schweiz enthält. Auf der CD-ROM finden sich zudem ausführliche Rechercheresultate aus dem Projekt.
Die Arbeit ist das Resultat eines Forschungsauftrags der => Abteilung Jazz und des Institutes Forschung und Entwicklung der Musikhochschule Luzern, der von Mitte 2002 bis Mitte 2005 lief.
Infos und Bestellmöglichkeit beim => Chronos-Verlag |

____________ 
 Vernehmlassung zum neuen Kulturfördergesetz und Revision Pro Helvetia-Gesetz

Das SMS hat sich natürlich an dieser Vernehmlassung beteiligt. Dies war insofern notwendig, als dass der Entwurf völlig an den Bedürfnissen an ein Kulturfördergesetz vorbei zielt.
=> Stellungsnahme des SMS, pdf-Datei

____________ 
|
«musik & recht» Schweizer Handbuch für Musikschaffende

Der Schweizer Musikjurist, Musiker und SUISA-Mitarbeiter Poto Wegener fächert in seinem praktischen Handbuch die wichtigsten Fakten auf. Etwa die Mechanismen des Urheberrechts, Vertragsrechte bei der Produktion, Aufführung, Publikation oder Verwertung von Musik. Weiter behandelt das Buch Musik & Internet, Sampling & Remixing, gruppeninterne Verträge, Management & Booking oder Möglichkeiten der sozialen Vorsorge.
Infos und Bestellmöglichkeit beim = >Josef Keller Verlag |

____________  "Prioritäre Jazzförderung"

Aufgeschaltet 20. August 2005 

6. Juli 2005: Mit der "Prioritären Jazzförderung" verfolgt die Pro Helvetia eine neue Förderstrategie, welche in dieser Form für das SMS inakzeptabel ist. Das SMS wendet sich daher mit einem Offenen Brief an die Stiftung.
Siehe auch die Stellungsnahme vom 10.12.2004 
____________  Jazzgespräche Schaffhausen 2005

Im Rahmen des Jazzfestivals Schaffhausen 2005 fanden wiederum die Schaffhauser Jazzgespräche statt, welche das SMS in Kooperation mit Pro Helvetia und den Jazzabteilungen der Musikhochschulen Basel, Luzern und Zürich massgeblich mitgestaltet hat. Nachstehenden finden Sie 2 Referate.
Christian Rentsch am 20.5.2005: Wie bleibt der Schweizer Jazz erfolglos?
Frank von Niederhäusern vom 21.5.2005: Hydrokultur statt Giesskanne: Die öffentliche Jazzförderung der Schweiz im Umbruch 
____________ 
| Jazz und improvisierte Musik am öffentlichrechtlichen Radio der SRG/SSR/RSI

Pressemitteilung vom 3. Mai 2004
Eine von der Jazzabteilung (Fakultät III) und dem Institut Forschung & Entwicklung der Musikhochschule Luzern in enger Zusammenarbeit mit dem SMS (Schweizer Musik Syndikat) in Auftrag gegebene Untersuchung bringt interessante Details zu Tage:
In seiner nahezu hundertjährigen Existenz hat sich der Jazz zu einem weltumspannenden Musikstil entwickelt. Jazz und improvisierte Musik wird auch in der Schweiz auf sehr hohem Niveau gespielt und hat sich in den letzten Jahrzehnten ein eigenständiges, international beachtetes Gesicht geschaffen.
Das in seiner Art einzigartige Forschungsprojekt versucht zu klären, wieweit dieser Entwicklung in den öffentlich-rechtlichen Radioanstalten des Landes Rechnung getragen wird und ob Jazz – insbesondere auch schweizerischer Provenienz – am Radio gebührend Beachtung findet.
Die Frage, ob der Stellenwert des Jazz in den Radiostationen sämtlicher Landesteile annähernd gleich behandelt wird, wird ebenfalls untersucht.
Die unter der Leitung von Fredi Lüscher entstandene Studie ist die erste grössere Forschungsarbeit dieser Art in der Schweiz. Sämtliche relevanten Sendegefässe des Schweizer Radios DRS, RSR und RSI werden durchleuchtet und einer umfassenden qualitativen Analyse unterzogen. Damit hebt sie sich ab von den rein quantitativ orientierten Untersuchungen zur Quotenfrage.
Die Studie kann – ergänzt durch Referate von Autoren wie Martin Hamburger, Theo Mäusli, Peter Bürli und Kjell Keller – in vollständiger Form unter www.jazzamradio.ch heruntergeladen werden. Unter diesem Link kann sie auch in gedruckter Form bestellt werden.
Kontake:
Projektleitung:
Fredi Lüscher (†2006)
Projekt Assistenz:
Hermann Bühler
Birmensdorferstr. 469
8055 Zürich
info@dreamscape.ch
Institut Forschung & Entwicklung
Musikhochschule Luzern
Annette Landau
Zentralstrasse 18
CH-6003 Luzern
Telefon +41 (0)41 226 03 79
Telefax +41 (0)41 211 17 71
alandau@mhs.fhz.ch
www.musikhochschule.ch
Musikhochschule Luzern, Fakultät III
Hämi Hämmerli
Mariahilfgasse 2A
CH-6000 Luzern 5
Telefon: +41 (0)41 412 20 56
Telefax: +41 (0)41 412 20 57
hhaemmerli@mhs.fhz.ch
www.jsl.ch
Schweizer Musik Syndikat
Syndicat Musical Suisse
Sindacato Musicale Svizzero
Brunngasse 1, PO Box 3021
CH-2500 Biel-Bienne 3
Switzerland
Phone +41(0)32 535 02 24
info@sms-online.org |


 Charta «idée suisse - wir wollen taten hören»

=> Die Charta als pdf-Datei
Die Vernachlässigung der Schweizer Musik an unseren Radios hat Tradition. Seit Jahren ist ihr Anteil mickrig - sowohl an öffentlichen als auch privaten Stationen. Immer wieder wird die Schweizer Musikszene mit Lippenbekenntnissen vertröstet.
Unter dem Motto «idée suisse - wir wollen taten hören» haben sich die wichtigsten Schweizer Musikverbände und Organisationen zusammengetan, um im Rahmen der laufenden Revision des Radio- und TV-Gesetzes (RTVG) gegen die Misere anzugehen. Unser medienpolitischer Vorstoss hat bislang Wirkung gezeigt.
=> Zur Webseite 

|